Derzeit wird eine neue Satzung der WGCO entwickelt, die auf der nächsten Mitgliederversammlung im Januar 2017 in Kraft gesetzt werden soll.

Satzung

der Wehrmedizinischen Gesellschaft für Chirotherapie und Osteopathie (WGCO) e.V.

Der Verein führt den Namen: "Wehrmedizinische Gesellschaft für Chirotherapie und Osteopathie".
Er hat seinen Sitz in Ulm und soll in das Vereinsregister eingetragen werden.
Nach Eintragung lautet der Name des Vereins: "Wehrmedizinische Gesellschaft für Chirotherapie und Osteopathie (WGCO) e.V."
Das Geschäftsjahr des Vereins ist vom 01.10. eines Jahres bis zum 30.09. des nächsten Jahres.

Ziel der Gesellschaft ist es, der manuellen Medizin, der Chirotherapie und der Osteopathie - insbesondere in der Bundeswehr - in Forschung, Lehre und Praxis die ihr zukommende Bedeutung zu verschaffen. Zur Verfolgung ihrer Aufgaben kann die Gesellschaft Arbeitskreise einrichten.

Die Gesellschaft verfolgt auschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenverordnung, um Wissenschaft, Lehre und Forschung sowie Ausbildung, Weiterbildung und Fortbildung zu fördern.

Der Satzungszweck wird insbesondere durch wissenschaftliche Veranstaltungen, durch anerkannte Kurse und Veröffentlichen sowie durch Förderungen von wissenschaftlicher Arbeit verwirklicht

Die Gesellschaft ist selbstlos tätig, sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Mittel der Gesellschaft dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Gesellschaft.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Gesellschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Ordentliches Mitglied kann jeder approbierte Arzt werden der sich der Aufgabe und dem Ziel der Gesellschaft verpflichtet fühlt und die Satzung anerkennt.

Außerordentliches Mitglied können werden:

  • Freunde und Förderer der Aufgaben und Ziele der Gesellschaft
  • Studenten der Medizin
  • Organisationen

Anträge und Aufnahme sind schriftlich an das Präsidium zu richten. Über die Aufnahme entscheidet das Präsidium. Berufungsinstanz bei Ablehnung ist die Hauptversammlung. Diese entscheidet endgültig,

Die ordentlichen Mitglieder haben das aktive und passive Wahlrecht sowie das Recht, Anträge an das Präsidium und an die Hauptversammlung zu stellen, soweit sie die Aufgabe und das Ziel der Gesellschaft betreffen.

Ehrenpräsidenten werden auf Vorschlag des Präsidiums durch die Hauptversammlung bestimmt.

Die Mitgliedschaft endet durch:

  • Tod
  • Verlust der Approbation
  • Austritt - Dieser muss gegenüber dem Präsidium schriftlich unter Einhaltung der Kündigungsfrist von drei Monaten zum Schluss des Kalenderjahres erklärt werden.
  • Beitragsrückstand über zwei Jahre

Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrages wurde auf 25 Euro und die Fälligkeit auf den 01.10. des jeweiligen Jahres festgelegt.

 

  • Die Hauptversammlung
  • Das Präsidium
  • Der Beirat

Das Präsidium beruft einmal im Jahr durch Rundschreiben eine ordentliche Hauptversammlung ein. Ort und Zeit der Einberufung sowie Tagesordnung sind den Mitgliedern mindestens 6 Wochen vorher bekannt zu geben.

Eine außerordentliche Hauptversammlung kann vom Präsidium mit einer Einladungsfrist von 14 Tagen durch Rundschreiben einberufen werden. Sie muss binnen drei Monaten einberufen werden, wenn sie von mindestens 25 Mitgliedern beantragt wird.

Aufgaben der ordentlichen Hauptversammlung sind insbesondere:

  • Wahl des Präsidiums, des Beirats und der Kassenprüfer
  • Entgegennahme und Genehmigung des Jahresabschlußberichts durch den Vorsitzenden und des Kassenwarts sowie des Berichtes der Kassenprüfer und Entlastung des Präsidiums.
  • Festsetzung des Jahresbeitrags der ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder
  • Beschlüsse über die Verleihung der Ehrenpräsidentschaft auf Antrag des Präsidiums
  • Ausschluss eines Mitglieds auf Antrag des Präsidiums 6. Änderung der Satzung und Auflösung des Vereins.

Die Hauptversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 20 Mitglieder anwesend sind. Sind weniger als 20 Mitglieder anwesend, ist am gleichen Tag eine zweite Versammlung anzusetzen, die in jedem Fall beschlussfähig ist. Hierauf wird im Einladungsrundschreiben hingewiesen. Bei nicht beschlussfähiger Versammlung kann das Präsidium wichtige Anträge auch durch eine schriftliche Abstimmung unter allen Mitgliedern entscheiden lassen.

Die Hauptversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit, Satzungsänderungen bedürfen der Zweidrittelmehrheit der erschienenen ordentlichen Mitglieder.

Über die Hauptversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das die gefassten Beschlüsse enthält und der Genehmigung des Präsidiums bedarf, Das Protokoll ist vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer (Protokollführer) zu unterzeichnen.

Das Präsidium besteht im Sinne des § 26 BGB aus dem Präsidenten und zwei Vizepräsidenten. Sie vertreten die Gesellschaft gerichtlich und außergerichtlich. Jedes Präsidiumsmitglied ist einzeln vertretungsberechtigt.

Das erweiterte Präsidium besteht aus dem Präsidium, dem Schriftführer, dem Schatzmeister, dem Pressewart und bis zu fünf Beisitzern.

In Geldangelegenheiten ist sowohl der Schatzmeister als auch der Präsident, im Verhinderungsfall ein Vizepräsident zeichnungsberechtigt. Das Präsidium kann ein Präsidiumsmitglied als Vertreter für den Schatzmeister beauftragen.

Das Präsidium führt die Geschäfte der Gesellschaft und fördert die Aufgaben und Ziele in jeder Weise, insbesondere die Koordinierung von Lehre und Forschung.

Zu seinen Aufgaben zählen ferner:

  • Vorbereitung und Einberufung der Hauptversammlung sowie Aufstellung der Tagesordnung
  • Ausführung von Beschlüssen der Hauptversammlung
  • Vorbereitung eines etwaigen Haushaltsplanes, Buchführung, Erstellung des Jahresberichts, Vorlage der Jahresplanung.
  • Beschlussfassung über Aufnahmeanträge, Ausschlüsse von Mitgliedern
  • Das Präsidium gibt sich eine Geschäftsordnung.

Das Präsidium wird von der Hauptversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählt. Es bleibt bis zur Neuwahl des Präsidiums im Amt. Die Wahl erfolgt in getrennten Wahlgängen.

Zum Präsidenten oder Vizepräsidenten ist gewählt, wer mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen erhält. Enthaltungen zählen nicht. Wird dieses im ersten Wahlgang nicht erreicht, findet bei mehreren Bewerbern eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten mit der höchsten Stimmenzahl statt. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los.

Hat sich im ersten Wahlgang nur ein Kandidat zur Wahl gestellt und hat dieser nicht mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen auf sich vereint, findet ein zweiter Wahlgang statt, bei dem der Kandidat, auf den die meisten Stimmen entfallen, gewählt ist.

Bei der Wahl der übrigen Präsidiumsmitglieder sind die Bewerber mit den meisten Stimmen gewählt; gegebenenfalls ist eine Stichwahl durchzuführen, schließlich entscheidet das Los.

Scheidet während der Wahldauer der Präsident aus, so tritt der erste Vizepräsident an seine Stelle. Die Wahl eines neuen Präsidenten für den Rest der Wahldauer findet in der nächsten ordentlichen Hauptversammlung statt.

Scheidet ein Vizepräsident aus, so beschließt die nächste ordentliche Hauptversammlung, welches Mitglied des Beirats das Amt des Vizepräsidenten für den Rest der Wahldauer versehen soll. Für die Zeit bis zur nächsten ordentlichen Hauptversammlung hat der Gesamtvorstand zu bestimmen, welches Mitglied des Beirats das Amt des Vizepräsidenten versehen soll.

Das erweiterte Präsidium beschließt in Sitzungen, die vom Präsidenten mit einer Frist von mindestens 14 Tagen einberufen werden.Die Vorlage einer Tagesordnung ist nicht erforderlich.

Das erweiterte Präsidium ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Mitglieder anwesend sind. Die Beschlussfassung des Präsidiums kann auch schriftlich erfolgen, wenn besondere Umstände dies erfordern.

Der Vorstand entscheidet mit Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Präsidenten, bei dessen Abwesenheit die des Vizepräsidenten.

Von den Präsidiumssitzungen ist ein Sitzungsprotokoll zu fertigen, das nach Genehmigung durch das Präsidium von Protokoll und dem Präsidenten, bzw. seinem Vertreter zu unterschreiben ist.

Der Beirat besteht aus bis zu fünf Mitgliedern der Gesellschaft. Er soll Bindeglied zwischen den Mitgliedern und dem Präsidium sein und das Präsidium in wichtigen Angelegenheiten beraten.

Der Beirat wird von der Hauptversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählt. Die Wahl kann offen erfolgen. Die Bewerber mit den meisten Stimmen sind gewählt, gegebenenfalls entscheiden Stichwahlen oder schließlich das Los.

Die Hauptversammlung wählt für die Dauer von drei Jahren zwei Kassenprüfer. Die Wahl der Kassenprüfer kann offen erfolgen. Gewählt sind die Bewerber mit den meisten Stimmen.

Über das Ergebnis der Kassenprüfung erstatten die Kassenprüfer der Hauptversammlung Bericht.

Die Auflösung der Gesellschaft kann nur in einer für diesen Zweck einberufenen außerordentlichen Milgliederversamrnlung erfolgen. Der zur Auflösung führende Beschluss bedarf einer Mehrheit von zwei Dritteln der erschienenen ordentlichen Mitglieder. Falls die Versammlung nicht beschlussfähig ist, ist eine zweite Versammlung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig ist. Hierauf ist in der Einladung ausdrücklich hinzuweisen.

Bei Auflösung oder Aufhebung der Gesellschaft oder bei Wegfall ihres bisherigen Zwecks ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden. Beschlüsse über die zukünftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

Ist wegen der Auflösung der Gesellschaft oder Entziehung der Rechtsfähigkeit die Liquidation des Gesellschaftsvermögens erforderlich, so sind die zu diesem Zeitpunkt im Amt befindlichen Vereinsvorsitzenden die Liquidatoren, es sei denn, die Mitgliederversammlung beschließt auf einer ordnungsgemäß einberufenen Hauptversammlung über die Einsetzung eines anderen Liquidators mit Dreiviertelmehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.

Die Wehrmedizinische Gesellschaft fiir Chirotherapie und Osteopatbie ist als kooperative Gesellschaft in der Deutschen Gesellschaft für Chirotherapie und Osteopathie aufgenommen. Die Kooperation dient dazu, Forschung, Lehre und Praxis der manuellen Medizin, Chirotherapie und Osteopathie die ihr zukommende Bedeutung zu verschaffen und durch nationale und internationale Kongresse zu vertiefen.

Die Wehrmedizinische Gesellschaft für Chirotherapie und Osteopathie ist der fachliche Hintergrund für die Lehre innerhalb der Bundeswehr an der Sanitätsakademie der Bundeswehr in München. Die von der Wehrmedizinischen Gesellschaft für Chirotherapie und Osteopathie anerkannten Lehrer sind berechtigt, ihren Lehrauftrag an der Sanitätsakademie verantwortlich auszuführen.

Ausbildungsorgan für den zivilen Bereich ist das Bayerische Ärzteseminar für manuelle Medizin und Chirotherapie, der Lehrauftrag erfolgt durch die Wehrmedizinische Gesellschaft für Chirotherapie und Osteopathie e.V. sowie nach Anerkennung der Lehrer durch die Bayerische Landesärztekammer.